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I-CLUB CS COSTA RICA CENTROAMERICA / VIENNA / NEW DELHI
THE INTEGRAL COMMUNITY, LIFESTYLE AND SCIENCEPHERE

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101 Innovationen für I-Club-Partner_innen und eine integrale Welt

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Im Interview Obfrau Kattia Watson Carazo. Mit Anfang März 2018 übernahm sie die Leitung des I-Club Hubs für Start-ups – unter anderem um weitere Frauen zu fördern.

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Integral skills for your business

I-Club ist es gelungen mit einem ansehnlichen Auftritt für Aufsehen zu sorgen. Wie kann man diesen Startschwung beibehalten?

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Kattia Watson: I-Club hat erst im März 2018 seinen Hub eröffnet, und der Schwung, den das Team in der Gründungs- und Startphase an den Tag legte, ist täglich stark zu spüren.

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Die Kommunikation innerhalb ist extrem schnell. Entscheidungen werden zeitnah getroffen. Der starke Teamgeist sowie die positive Grundstimmung sind ansteckend für jeden, der mit uns vernetzt ist.

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Einkaufsmarkt der Innovationen

Seit Jahren wird von Start-ups und Corporates auf Augenhöhe gesprochen. Wie setzt der Bildungscampus I-Club dieses Thema um?

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Kattia Watson: Corporates haben meist Millionen Kunden, entwickeln Prozesse und Abläufe und verfügen über beträchtliche finanzielle Möglichkeiten.

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Ihr Größe aber macht sie schwerfällig. Sie sind Innovativen, neuen Wettbewerbern und sich stark verändernden Kundenbedürfnissen und Märkten ausgesetzt.

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Start-ups können diese Lücken füllen oder sie können Corporates helfen, notwendige Veränderungen und Innovationen zu beschleunigen. Es ist eine Win-Win-Situation, wenn I-Club das Match making vom Scouting, über die ersten Schritte bis zum Anbahnen konkreter Innovationsprojekte bestimmt.

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Integralität als Ziel

Konrekt? Heißt das, die Innovationen aus der Club-Schmiede unterliegen integralen Standards?

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Kattia Watson: Als Verein verfolgen wir ein höheres Ziel. Würde es uns darum gehen, als Multi-Corporate-Accelerator große Unternehmen auf Kosten junger, hoffnungsvoller Menschen möglichst billig mit erstklassigen Innovationen, Geschäftsmodellen und Services zu versorgen, würde es uns nicht um das höhere Ziel, sondern um den Profit gehen.

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Wie unter Hubs für Start-ups nicht unüblich, plündern wir unserer Mitglieder nicht aus. Anders als in den social medias setzen wir auf kollektive Intelligenz: Setzt ein Mitglied einen Schritt, wird er von anderen Mitgliedern sichtlich unterstützt. Warum nein sagen, wenn man auch ja sagen kann, lautet ein interner Slogan.

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Humanismus vor Kapitalismus

In anderen Start-up-Zentren gibt es eine Bewerbungsphase: Tausende Bewerber_innen schicken ihre Innovationen ein. Die werden mit Industrie 4.0 gespeichert, verwaltet, gesichtet und ausgewertet.

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Am Ende gibt es drei Gewinner_innen neben tausenden Verlierer_innen. Man fragt sich, was mit den vielen anderen Bewerbungen, die im System bleiben, geschieht. Ist unter tausenden die Innovation auf Rang vier so viel schlechter als die preisgekrönte auf Platz drei? Drei profitieren und was geschieht mit dem Rest?

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Kattia Watson: Der Unterschied ist, dass I-Club von keiner Bank und keinem Versicherungsunternehmen abhängig ist. I-Club geht es nicht um die profitable Versorgung kapitalstarker Großunternehmen zur Erhöhung der Profitrate. Auch geht unser Angebot weit über die Sparten der Hochfinanz wie Energie, Bauwesen und IT hinaus.

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Im Mittelpunkt des Interesses stehen Menschen, unsere Mitglieder, und nicht das Geld. Im Kapitalismus ist das Geld das alles Entscheidende, bei uns steht der Mensch an der Spitze.

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Die kapitalistische Einstellung knechtet die Mehrzahl der Menschen seit 50.000 Jahren. Jesus warf die Händler aus dem Tempel, weil er damit sagen wollte, dass unter allen Plätzen dieser Welt wenigstens dieser eine von Gewinnstreben frei sein soll.

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Small is beautiful

Drei Tage später wurde er ans Kreuz gehängt. Heißt das, dass I-Club in den Klassenkampf gegen die Reichen einsteigt?

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Kattia Watson: Nein. Wenn sich kleine Leute über Reiche und Politiker beschweren, kann man antworten: Die da oben sind das gleiche Volk, wie ihr es seid. Der Unterschied ist ein anderer: die Wahrung des Gleichgewichts, ein Maß an Verhältnismäßigkeit. Wir gehen davon aus, dass Freiheit überhaupt nur in kleineren Strukturen möglich ist.

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Große Strukturen, ganz gleich ob unter den Vorzeichen des Kapitalismus oder denen des Sozialismus, sind zentralistisch, rationalistisch, menschen-fern, inhuman. Das heißt nicht, dass es keine internationalen Unternehmen geben darf, sofern das Gleichgewicht zu den Kleineren nicht unmäßig gestört wird.

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Die Toleranzschwelle ist längst wieder überschritten. Umso mehr geht es uns um die einfachen Menschen, die mit ihren Ideen, Idealen, Talenten, Energien und Innovationen etwas beginnen möchten.

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Kleinere und größere Unternehmen sind in unserem Vereinsnetzwerk aktiv, doch auf den Künstler von nebenan, auf die Mutter dreier Kinder, die vormittags ein paar Wochenstunden für eine gute Sache erübrigen möchte, oder auf die vielen verschiedenen Frauen und Männer, die uns auf Messen, Ausstellungen oder im Internet begegnen und seit langem schon dieses oder jedes realisieren möchten, besonders diese versuchen wir bei der Verwirklichung ihrer Träume zu unterstützen.

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Dies kann die Teilnahme an einer Ausstellung, an einem Workshop oder an einer Videoproduktion bedeuten, oder ein unabhängiges Einkommen durch Online-Buch-Verkäufe, Mitglieder-Werbung oder durch eine Beratertätigkeit in der Wirtschaft,  obschon einige als Botschafter_in, Vermittler_in und Ingenieure_in der integralen Sache bereits reich geworden sind. Mit einmalig 175 Euro ist man für immer dabei. Anders als in anderen Start-Up-Zentren muss man kein teures Büro anmieten und auch keine aufwendigen Verpflichtungen eingehen.

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The integral skill level

Was nun ist der Integrale skill level, der den Unterschied zu anderen Start-up-Zentren und Thinktanks ausmacht?

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Kattia Watson: Sie finden in unserem Bildungscampus clubspectral.com etliche Beispiele, was integral sein kann. Sie treffen auf Innovationen, die ganze Sparten, Lebens- und Wissenschaftsbereiche verbessern oder gar revolutionieren: Gesellschaft, Bildung, Kultur, Psychologie, Kunst und auch Politik und Religion.

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Und in der Wirtschaft?

Das bleibt unser Betriebsgeheimnis.

Warum?

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Kattia Watson: Weil wir nicht jeden X-Beliebigen mit integraler Spitzentechnologie ausstatten können. Zum Beispiel möchten wir mit dem Autohersteller Porsche zusammen arbeiten, weil er keine Leiharbeit duldet und seine Mitarbeiter_innen gerecht entlohnt.

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Auch mit Betrieben wie DM oder Krupp können wir uns eine enge Zusammenarbeit vorstellen. Weil sie auf Nachhaltigkeit setzen. I-Club ist ein Verein mit ideellen Zielen. Er wird keine Institution werden, weil Institutionen die ursprüngliche Idee verraten. Und er wird kein Wirtschaftsunternehmen werden, weil sein ideelles Ziel nicht das Geld, sondern die Menschen und ihre Zukunft sind.

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Wo kann man erfahren, was integral alles kann?

Kattia Watson: Dazu gibt es die Bücher des Lebens®. Lesen Sie die Bücher des Lebens und der integrale Horizont wird Ihnen zu Füßen fallen.

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Danke für das Interview.

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